unterwegs
lettische hochzeit

Es ist schon eine Weile her, dass ich tief im lettischen Hinterland die Hochzeit von Liene und Kristaps miterleben durfte – aber so richtig gezeigt habe ich die Fotos bisher nicht. Es war eine wunderbar folkloristische Hochzeitszeremonie unter freiem Himmel, gefolgt von einer wahrhaft rauschenden Ballnacht. Zu sehen gibt es ein kleinen Ausschnitt: Fotos aus gut 10 der geschätzten 60 Stunden Party.
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stolzenfelser rheinromantik

Ein kurzer Blick vom Rheinschiff Stolzenfels zum namensgebenden Schloss im Mai 2008 ließ ahnen, dass dort etwas passiert. Wieviel dort passiert ist erlebten wir am unfassbar schönen letzten Sommerwochenende des Jahres 2011, auf der Flucht vor der Bonner Einheitsorgie Anfang Oktober.
Das frisch renovierte Schloss Stolzenfels, an der Mündung der Lahn in den Rhein gegenüber von Burg Lahneck und Kloster Allerheiligen nahe Koblenz gelegen, ist nicht zuletzt aufgrund der toll gemachten Dokumentation über die Sanierung einen Besuch wert. Dies gilt im übrigen für das gesamte, zum Weltkulturerbe gehörende Mittelrheintal.
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blick zurück nach frankreich

Ein letzter Blick zurück auf einen Sommer in Frankreich – nach Auxerre am Ufer der Yonne, in die Touraine nach Chinon, Azay-le-Rideau und Bréhemont an der Loire, an den Cher nach Cormery mit seinem morbiden Charme. Auf dem Rückweg erhaschten wir noch einen Blick auf Montresort und Montpoupon.
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wildes wetter um chablis

Eine Radtour mit Wolkenbegleitung …
Die Gegend um Chablis war uns vor ein paar Jahren auf dem Rückweg von der Loire sehr positiv aufgefallen. Leider war damals keine Zeit zu bleiben und zu schauen. So stand der Campingplatz von Ligny in diesem Jahr als erste Anlaufstelle auf der Liste. Ergebnis: Drei verregnete Tage.
Auf dem Rückweg unternahmen wir einen 2. Versuch, doch wieder schien es als sei es uns nicht vergönnt, die Gegend noch einmal bei guten Bedingungen zu erleben. Doch dann, am vorletzten Tag des Urlaubs, zur Mittagszeit: öffnete sich der Himmel. Und alles wurde gut.
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été,été! – sowas wie sommer an der loire

Zwar fühlte es sich Ende Juli/Anfang August auch mitten in Frankreich nicht unbedingt nach Hochsommer an, aber sommerlicher als hierzulande war es bestimmt. Loire, Cher und Indre führten mehr Wasser als in sonstigen Sommern, was dafür sorgte dass sie auch für einen Anwohner des Rheins als ernstzunehmender Fluss wahrnehmbar waren.
Ausgehend vom winzigen Campingplatz in Rigny-Ussé führten die Radtouren – vorbei an Bréhémont mit den typischen Fischerbooten – unter anderem nach Langeais und Villandry. Von den Schlössern kann ich hier leider wenig zeigen, einen Besuch wert sind sie aber ganz sicher.
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schnelle mädels vor dramapanorama

Erstes Aprilwochenende, für mich das erste Straßenrennen der des Jahres: für die Juniorinnen und Frauen geht es im ersten Rennen der Rad-Bundesligasaison im Allgäu vor der Kulisse der schneebedeckten Alpengipfel auf und ab. Und man darf ja auch mal Glück haben: das Wetter, die Landschaft, die Berge und die Mädels zeigten sich von der allerbesten Seite, und es wurde fotografisch ein echter Leckerbissen!
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unterwegs im süden

Unterwegs in den Weiten der Natur, im Süden Europas: ein paar Eindrücke aus der Jonte-Schlucht und dem Pyrenäen-Vorland in Südfrankreich; aus der Sierra de Guadarrama in der Mitte des spanischen Festlands sowie aus ein paar Ecken Mallorcas: von der Halbinsel Formentor, aus dem Tramuntana-Gebirge und von der Nordküste.
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mallorca durchwachsen …

Ein kleiner Rückblick auf eine Woche Mallorca: die Mädels vom Team SRM & Poison während ihres Trainingslagers, beim Ruhetag am Strand, bei der Tourenplanung vor ihrer Unterkunft MA-13 und unterwegs mit den Juniorinnen des Nationalkaders; außerdem die Insel – fotografiert in den Momenten, in denen sie sich von ihrer eher freundlichen, frühlingshaften Seite zeigte.
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200 ha industriebrache vom feinsten

Der Landschaftspark Duisburg Nord: das ehemalige, 1985 stillgelegte Eisenhüttengelände präsentiert sich heute als Freizeitpark mit Tauchzentrum und alpinem Kletterpark. Vom ehemaligen Hochofen lässt sich eine atemberaubende Aussicht genießen, in den Werkshallen finden Ausstellungen statt. Am aufregendsten aber ist es zuzusehen, wie sich die Natur Quadratmeter für Quadratmeter zurückerobert.
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damals im august

Ein erneuter und vorläufig letzter Blick zurück auf eine wunderbare Woche im Herzen Frankreichs, am Oberlauf der Loire. Ein Blick zurück auf verschlafene Orte, entspannte Radtouren auf ruhigen Straßen, auf spochtliche Charolais-Rinder unter wilden Wolkengebilden und nicht zuletzt auf lecker Essen. Urlaub in Frankreich eben.
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einmal brionnais, bitte!

Ein weiterer kleiner Rückblick auf einen August im wunderbar entspannten Herzen Frankreichs, im bräsigen Brionnais, nahe Roanne, am Oberlauf der Loire. Wunderbar welliges Terrain für Radtouren auf typisch französischem Asphalt, fernab von Zivilisationshektik und Verkehrsstress lässt es sich großartig dahingleiten. Und die Bäcker backen Brot dazu, Baguette – versteht sich.
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vive la france!

Ein kleiner Blick zurück auf französische Momente im südlichen Burgund: in Semur-en-Brionnais, ausgezeichnet als eines der schönsten französischen Dörfer, stand dieser 2 CV ganz verträumt in der Gegend rum. Dazu gesellen sich der Blick auf die Promenade von Mâcon am Ufer der Saône und in den Garten des Restaurants Les Platanes in Pont de Vaux, das durchaus einen Besuch wert ist. Bitte beachten: das Befahren der Weinberge jenseits der Stadtmauern mit dem Motorrad ist verboten!
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gorges de la loire

Oberhalb von Roanne verwandelt sich die seichte, ohnehin träge Loire jenseits des ersten Staudamms, der sich ihr im Lauf ihrer 1013 km in den Weg stellt, in ein breites, grün-blau schimmerndes, stehendes Gewässer.
Einst oberhalb des steilen Flussufers erbaute Schlösschen mutieren so zu Wasserschlössern, ehemals in sicherer Entfernung zum Wasser erbaute mittelalterliche Dörfer verfügen nun über einen Hafeneingang vor der Haustüre.
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bei den wilden charolais

Was für die Opis unter uns gewaltig nach einem Karl-May-Roman müffeln könnte ist nichts weiter als eine Ortsbeschreibung: Nord-westlich von Roanne, am Oberlauf der Loire gelegen, findet sich das Land, in dem weiße, bräsig scheinende Rinder (die sich aufgrund ihrer Kurzbeinigkeit gerne mal mit schrägen Schweinen verwechseln lassen) überall da rumstehen wo es abfallendes Gelände gibt und ein Lichtsstrahl landet.
Für träge hält man die Viecher mit dem traditionell dreckigen Arsch übrigens nur so lange, bis man Famlie Neugierig beim Spocht beobachten durfte.
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heimatgefühle …

Etwas mehr als ein Jahr ist es her, dass ich zuletzt in Villersexel in der Haute Saone, jenseits der Vogesen, mit einem dicken Grinsen im Gesicht Rad gefahren bin. Dieses Jahr musste das Grinsen gelegentlich leichte Schmerzverzerrungen in Kauf nehmen – aber dafür kann die wunderschöne Gegend nichts, das lag allein an meiner „Form“. Und auch die konnte auch nichts daran ändern, dass diese Gegend zu meinen absoluten Lieblings-Radfahrgebieten zählt.
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ein buntes bett im kornfeld

Deutschland im Juni 2010. Vor Jahren einmal war es ein sehr vertrauter Anblick, dann war es fast vergessen. Auf Reisen ins Münsterland und in die Pfalz sprangen sie uns nun wieder förmlich ins Auge: bunt und wild blühende Getreidefelder. Kamille, Kornblume und Mohn in knallbunter Koexistenz mit Gerste, Roggen und Weizen.
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hauptstadtglamour

Berlin, bei Nacht im Zentrum der Macht: Abgeordnetenhaus, Bundeskanzleramt, Reichstag, Brandenburger Tor, Bahnhof und „Schwangere Auster“, in einer Sommernacht vom Vollmond glamourös in Szene gesetzt.
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an träge fließenden flüssen …

Tour de France: an Loire und Cher – die Touraine
Schier erschlagen von der Schlösserdichte an Loire und Cher braucht der Mensch ab und an einen Ort jenseits der Touristenströme, ein lauschiges Plätzchen zum durchatmen und picknicken. Was bietet sich da passenderes an als im Schatten eines Baumes an den beschaulichen Ufern dieser träge hinfließenden Flüsse die Zeit passieren zu lassen?
Den Blick auf die mittelalterlichen, von Burgen und Schlössern geprägten Kulissen die sich im Wasser spiegeln übertrifft alles, was ein „normales Schloss“, irgendwo in einem Park versteckt, zu bieten hat. Und sei es auch noch so prachtvoll.
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fasten your seatbelts!

Bei traumhafter Sicht starten wir in Richtung Bucht von Palma, leiten dort eine Linkskurve ein und kommen kurz vor Es Trenc mit Blick auf die vorgelagerte Insel Cabrera wieder über Land. Vorbei an Manacor geht es Richtung Menorca, wo gerade eine kleine Wolkenfront aufzieht.
Im südwestlichen Teil der Alpen ist die Sicht noch fantastisch. Nördlich der Berge zieht es sich zu – bis es kurz vor Köln wieder aufreißt und sich ein Stadtpanorama mit dem Rhein, der Zoobrücke, dem Dom und dem Fernsehturm präsentiert.
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die perfekte welle …

… in der perfekten Bucht. Mit dem aufziehenden Vollmond kommt ein wenig Leben in die Bude, und plötzlich ist es vorbei mit der beschaulichen Stimmung in der Bucht von s’Estany d’en Mas. Wildes Wasser – Cala Romantica spritzig.
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