bonn & region
verrückte jahreszeiten …

Nach dem langen, kalten Winter werden wir nun mit einem quasi explosionsartig daherkommenden Frühling beglückt. Erheblich früher als in den vergangenen Jahren blühen sowohl die Kirschbäume in der Bonner Altstadt als auch die Tulpen im Garten, sogar der Rhabarber schießt schon scharf …
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rund ums bunte bundesdorf

Bevor es in der kommenden Woche endlich wieder Frühling in all seiner Pracht zu fotografieren gibt hier ein paar Bilder aus der Heimat: die Bonner City ist ebenso vertreten wie das neue alte Regierungsviertel mit der Museumsmeile, die Rheinaue als grünes Herz der sowieso sehr grünen Stadt, die Wahnbachtalsperre als Trinkwasserreservoir für den östlichen Teil der Bundesstadt. Getreideanbau in der Siegaue bringt den landwirtschaftlichen Aspekt ins Spiel, dazu passt die Fischerei-Idylle am toten Siegarm – und über allem thront die Burgruine Drachenfels.
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jede menge gegend

Es fühlt sich an, als könnte ich die lichtdurchfluteten Tage der letzten Wochen an den Fingern einer einzigen Hand abzählen. Doch so langsam geht sie ja nun endlich zu Ende, die dunkle Jahreszeit – und die Vorfreude auf den Frühling und eine regelmäßige Dosis Gegend und Sonnenlicht steigt mit jedem Tag.
Schon bald wird es wieder das pure Vergnügen sein unterwegs zu sein – unterwegs im Bonner Hinterland …
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kontrastprogramm: niedrigstwasser

Nach dem heißen Sommer konnte man im Oktober 2003 beinahe zu Fuß durch den Rhein laufen: mit ca. 70 Zentimetern gab es in Bonn den historischen Pegeltiefstand. Zum Vergleich: im Januar 2011 waren es gut 800 cm mehr. Hier gibt es ein paar wieder ausgegrabene Bilder vom Beueler Rheinufer, gefolgt von 2 Bildern die gut 15 km stromaufwärts entstanden sind, ein alter Aalschokker vor dem Drachenfels – das alte Schiff drohte trocken zu fallen …
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wasserlastiger januar …

… war das! Los ging es schon mit den ersten Minuten des Jahres an der Beueler Rheinpromenade. Eine gute Woche später war es zunächst die Sieg, die rekordverdächtiges Hochwasser und mich dadurch in mir komplett unbekannte Uferregionen führte – kurz darauf gefolgt vom Rhein, der dann doch nicht so nass wie befürchtet auftrumpfte. Am letzten Sonntag des Monats schließlich ließ sich endlich auch die Sonne mal wieder blicken, die hohe Luftfeuchtigkeit sorgte dabei für eine bizarre Atmosphäre.
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ein letzter blick zurück …

… verbunden mit der Hoffnung, dass es hierzulande erst gegen Ende des Jahres wieder Schnee als Motiv gibt. Ist ja ausnahmsweise mal ganz nett anzusehen, ich wünsche mir aber wirklich, dass es hier im Rheinland auch weiterhin die Ausnahme bleibt.
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winterwunder adé!

Das Thermometer klettert, lauwarmer Regen ist im Anmarsch. In Kürze wird es sicher wieder, wie schon Mitte November und Mitte Dezember, Bilder von Hochwasser an Rhein und Sieg geben. Bis es soweit ist kommt hier zunächst ein weiterer Nachschlag vom Winter-Wunder-Rheinland.
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sings noch einmal, jean!

Nachdem ich im Oktober 2009 unwiderruflich angefixt und am Silvesterabend 2009 zum (kameralosen!) Wiederholungstäter wurde war es mir am 7. Dezember erneut vergönnt Jean Faure & Orchestre auf der Bühne des Bonner Pantheons zu erleben. Wunderbare Musik, dargeboten von einem tollen Orchester und einem mitreißenden Entertainer. Hingehen! CD kaufen! Ansehen! …
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wintertime-blues teil II

Es hat sich nichts geändert: ich mag den Winter noch immer nicht wirklich. Trotzdem zeigt er immer noch was er kann, und das mit aller Gewalt. Was bleibt mir anderes übrig als weiterhin zu versuchen, an ihm auch die eine oder andere nette Seite zu entdecken? Ich hab es zumindest versucht.
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wintertime blues

Ich gebe zu: der Winter ist alles andere als meine Lieblings-Jahreszeit. Ich hab es lieber etwas trockener, wärmer, freundlicher. Wenn es dann auch noch ständig glatt ist und ich nicht zum Rad fahren komme kann ich glatt auch mal nörgelig werden.
Andererseits hat so ein Schneewinter natürlich durchaus optische Reize, sogar die langen und dunklen Winternächte entwickeln so neuen Charme.
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feuchtes vergnügen

Die Radtouren der vergangenen vier Wochen waren vor allem durch eins geprägt: Wasser. Da gab es das Hochwasser an der Sieg am 2. Novemberwochenende, ausgelöst durch die heftigen Regenfälle des Tiefs Carmen im Sauerland. Oder das vier Wochen später infolge der Schneeschmelze auftretende Rheinhochwasser. Zwischendurch gab es das Wasser natürlich auch in fester Form: als Schnee …
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weiß raus, bunt rein!

Keine 4 Wochen ist es her, dass ringsrum alles bunt war, dass sich die Natur in täglich neuen Farben präsentierte. Und nun drängelt sich schon wieder ungeduldig der Winter vor, die wenigen verbliebenen bunten Reste verschwinden unter nasser, kalter, weißer, matschiger Pampe. Heute gibt es einen – leicht wehmütigen – Blick zurück.
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knallbunter oktober

So langsam gehen mir für das Schauspiel, das es da draußen seit ein paar Wochen zu erleben gibt, die Worte aus. Aber das ist ja nicht soo schlimm – dafür gibt es schließlich Bilder. Und die sind diesmal an folgenden Orten entstanden: Auf der Beueler und der Bonner Seite des Rheins, jeweils in der Rheinaue, im Siebengebirge am Liesberg und auf beziehungsweise am Petersberg, und last but not least an der Sieg bei Hennef.
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goldener oktober

Der Monat fing schon verheißungsvoll an, aber was der Oktober in der zweiten Hälfte aufzubieten hatte war so sicher nicht zu erwarten. Nach dem milden bis nicht vorhandenen Sommer schien im Reich der Flora ein wahrer Wettkampf darüber auszubrechen, wer am längsten, schönsten, spätesten, buntesten auf die Kacke hauen kann – und die Sonne schien dazu, dass es eine wahre Pracht war.
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oktober: die goldene seite …

Der aktuelle Blick aus dem Fenster zeigt den Oktober von der Seite, die er besser weiter hinter seiner bunten, sonnigen Seite versteckt hätte: kalt, düster, grau. Zum Glück hat er auch die andere Seite schon relativ ausgiebig gezeigt – einige Momente davon habe ich im und ums Siebengebirge eingefangen.
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septemberblues

»So langsam könnts mal Sommer werden« – dieser Gedanke war mein ständiger Begleiter auf den Radtouren im September. Aber: Pustekuchen. Wie alle wissen war eher das Gegenteil der Fall, und noch immer lässt ein schöner Spätsommer auf sich warten. Schon praktisch, dass sich Nebensächlichkeiten wie gefühlte Temperatur, Regenrisiko, Gegenwind undsoweiter auf Fotos problemlos ausblenden lassen. So lassen sich dann sogar dem Septemberblues nette Aspekte abgewinnen.
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eintagsblender

Grau, düster, bedeckt, schmuddelig – und das trotz reichlich Schnee. So und nur so ist der Januar hierzulande korrekt beschrieben. Der ganze Januar? Nein, an einem einzigen Tag, nämlich am Dienstag dem 26., war alles ganz anders. Da glänzte die Region in ihrem schicken weißen Kleid sonnengeflutet unter strahlend blauem Winterhimmel, und das mit aller Gewalt.
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bunter monat

Selten habe ich die Natur mit solcher Macht förmlich explodieren gesehen wie in diesem Jahr. Nach dem annähernd „strengen“ Winter nun dieser April, der in seiner zweiten Hälfte ein bunter Leckerbissen ist.
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der sonnig-weiße traum …

… wird wohl nicht mehr lange anhalten. Es soll warm werden, regnerisch. Einmal drübergefeudelt, und alles ist wieder so grau wie üblich …
Mein Körper spinnt nach wie vor, so komme ich gar nicht wirklich in Versuchung mich aufs Querfeldeinrad zu setzen und mir beim Versuch Schneewinter zu erfahren die Knochen zu brechen. Oder unterwegs zu erfrieren. So hat alles etwas für sich!
Also habe ich den Samstag genutzt, mich auf den Wegen die ich üblicherweise mit dem Rad erfahre einmal mit dem Auto und etwas mehr Kamera als der kleinen Kompaktknipse zu bewegen.
Das Ergebnis: Sonnenunter- und Mondaufgang im und am Siebengebirge.
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jetz abba richtich: winter!

Plötzlich ist alles anders: tückische kleine Schneekristalle legen sich auf das öffentliche Leben, um mit dem Licht zu spielen. Dazu scheint die geilste aller Wintersonnen und dann hat auch noch jemand auf Zeitlupe geschaltet.
Alles reckt sich freudig dem Licht entgegen, sogar die Ampel bemüht sich um ein entspanntes Aussehen. Weiden und Platanen wollen zeigen wie sehr sie schon mit dem Frühling schäkern, flirten mit dem Mond – Möwen tanzen verzückt im Farbenrausch und vergessen alle Mordgelüste. Hippie-Hottehüs fahren auf weißes Pulver ab.
Fotografen erleiden Spontangesundungen, sogar Beethoven scheint zu schmunzeln. Das muss der Winter sein.
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